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Der Nibelungenschatz liegt heutzutage vermutlich auf dem Land. Seit dem Burgunderreich am Rhein, hat sich der Flusslauf erheblich verändert. Wo heute ein Feld ist, waren zur Zeit der Burgunder noch Flussarme. Der alte Ostrhein ist verlandet und derGegend der Schatzversenkung heute, © Peter K. Germany 2018 Eigenes WerkGegend der Schatzversenkung heute, © Peter K. Germany 2018 Eigenes Werk ursprünglich im Ostrheinbett fließende Leimbach hat seinen Lauf verändert. Auch Lochheim existiert nicht mehr. Die Örtlichkeit wo Hagen den Schatz vermutlich versenkte sieht heute ganz anders aus. Sie lässt sich aber vielleicht lokalisieren, wenn man die topographischen Gegebenheiten zur Zeit des burgundischen Reichs auf die heutige Zeit überträgt. Bei der Größenordnung des Schatzes handelt es sich um einen beachtlichen Fremdkörper im umgebenden Erdreich.  In dem rot umrandeten Eigenes WerkEigenes WerkBereich der Kartenskizze (links), ist aus der Vogelperspektive eine  12 m lange Bodenverfärbung (Umriss) zu sehen, die möglicherweise keinen natürlichen Ursprung hat.. Die Form entspricht ungefähr der eines Prahms (Plattboot). Ein Prahm mit einer Länge von 12 Metern wurde in Zwammerdamm, einem römischen Legionslager in den heutigen Niederlanden gefunden. Ein solches Transportboot benutzte Hagen wahrscheinlich um den Schatz aus Speyer zum Versenkungsort zu schaffen. Für die Suche sollte ein Gerät zur Lokalisierung verborgener metallischer Objekte verwendet werden. Es gibt heute sehr gute und preiswerte Such- bzw. Ortungsgeräte auf dem Markt. Metalldetektoren der gehobenen Preisklasse erreichen im Schnitt bereits bis zu sechs Meter Tiefe. Eine weitere Möglichkeit zur Untersuchung des Versenkungsortes bietet die geophysikalische Prospektion. Die Durchführung erfolgt ohne Eingriff in den Boden. Auch landwirtschaftlich genutzte Flächen können so zerstörungsfrei (in Absprache mit den Bewirtschaftern)  untersucht werden.

Und dann gibt es da noch die Wünschelrute, die billigste aber auch umstrittene Methode. Die Wünschelrute soll angeblich auf Ausstrahlungen von Erzen und Metallen, Wasseradern, geologischen Verwerfungen oder verborgenen Gegenständen im Erdreich reagieren, allerdings nur wenn das Medium Mensch dafür empfänglich ist (siehe Patzwald-Theorie). Die Strahlungsempfindlichkeit mancher Menschen wird von der Radiästhesie (lateinisch radius ‚Strahl‘ und griechisch aisthesis ‚Sinneswahrnehmung‘ ) untersucht. Diese Lehre gehört zu den sogenannten Parawissenschaften. Der wissenschaftliche Nachweis über die Existenz solcher Strahlungswirkungen konnte bisher nicht erbracht werden. Man mag an solche Wirkungen  glauben oder nicht. Auch hier gilt aber das Motto: „Probieren geht über Studieren“ Erst durch Ausprobieren erfährt man am besten, ob etwas funktioniert oder nicht.